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Flugzeugtyp:
Short Stirling I
Absturzdatum:
unbekannt
Absturzzeit:
-
Absturzursache:
-
Werknummer:
-
Rufzeichen:
-
Besatzung:
7 Mann (7KIA)
MACR:
-
Einheit:
-
Startflugplatz:
-
Startzeit:
-
Herkunftsland:
GB

Der Pilot dieser Maschine versuchte vermutlich auf einem am Dobersdorfer See angrenzendem Feld eine Notlandung durchzuführen. Bei diesem Versuch rutschte der tonnenschwere Bomber ca. 300m über das Feld, überschlug sich und landete schließlich im See. Die Besatzung fand hierbei den Tod.

Nach Ende des Krieges hat man damit begonnen, das Flugzeug aus dem See zu bergen. Der erste Versuch, die Maschine mit Hilfe eines Traktors und Stahlseilen aus dem See zu ziehen, schlug fehl. Eine steile Scherkante im See war der Grund, warum die schweren Flugzeugteile nicht aus dem See herausgezogen werden konnten. Erst nach dem man die Scherkante unter Wasser halbwegs abgeflacht und abgetragen hatte, konnten die Teile geborgen werden.

Auf Grund der im Frühjahr und Sommer 2004 auf der Ackerfläche und im Uferbereich geborgenen Flugzeugteile und den per GPS erfassten Daten jedes einzelnen Fundstückes, konnte der genaue Verlauf der Notlandung ermittelt werden. Hierbei wurden zahlreiche Aluminium- und Messingteile sowie einige größere Fundstücke aus dem Wasser geborgen. Der Versuch, unter Anwendung von modernen technischem Gerät, wie Unterwasser-Suchschleifen und Echolot, tiefer gelegene Flugzeugteile zu lokalisieren, brachte keine weiteren Ergebnisse, da der Seeboden mit einer mehreren Meter dicken Schlickschicht bedeckt ist.

Die umfangreichen und lange anhaltenden Recherchen auf Grund der vorliegenden Fundstücke, den Zeitzeugenaussagen und den vorliegenden Dokumenten, kann bisher keine sichere Aussage darüber gemacht werden, ob es sich bei dieser Maschine um die Short Stirling W7621(04.04.1943) oder die Short Stirling BF391 (08.12.1942) handelt.

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